Verwundetenabzeichen, verliehen an Julius Fliess (1876-1955)

VAR 85/1/14
Alltagskultur
Silber
Deutsches Reich 1914 bis 1918
Höhe: 5 cm Breite: 3.8 cm Tiefe: 1.6 cm
(auf der Rückseite Mitte): SILBER
Stiftung Jüdisches Museum Berlin (Hg.): Geschichten einer Ausstellung. Zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte, Kat. Jüdisches Museum Berlin, Berlin: Proprietas-Verlag, 2. Auflage, 2002.
Schenkung von Dorothee Fliess
Verwundetenabzeichen in Silber.

Auf der Vorderseite: in der Mitte des Abzeichens reliefartig hervortretender Helm, hinter dem sich zwei Schwerter auf geperltem Grund kreuzen; bordiert durch einen Lorbeerkranz, ebenfalls reliefartig hervortretend.
Auf der Rückseite vom Mittelpunkt ausgehende, sich verbreiternde Strahlen in alle Richtungen. Runde, spitz endende Nadel mit einfach gebogenem Nadelhaken zum befestigen.

Der Rechtsanwalt Julius Fliess war von 1914-1918 Frontkämpfer im Ersten Weltkrieg und erhielt zahlreiche Auszeichnungen u. a. das Eiserne Kreuz
1. und 2. Klasse. 1915 wurde er zum Leutnant befördert. Er wurde mehrfach verwundet und verlor dabei sein linkes Augenlicht.

Wissen Sie mehr zu diesem Objekt?
Haben Sie vielleicht einen Fehler gefunden?

Schreiben Sie uns:

Nach oben springen