Preußisches Verdienstkreuz für Kriegshilfe, verliehen an Julius Fliess (1876-1955)

VAR 85/1/29
Alltagskultur
Metall
Preußen 1916 bis 1924
Höhe: 5.7 cm Breite: 4.2 cm Tiefe: 0.3 cm Höhe incl. Ring zur Aufhängung
(Vorderseite): FÜR/KRIEGS-/HILFSDIENST (Rückseite): WR
Stiftung Jüdisches Museum Berlin (Hg.): Geschichten einer Ausstellung. Zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte, Kat. Jüdisches Museum Berlin, Berlin: Proprietas-Verlag, 2. Auflage, 2002.
Schenkung von Dorothee Fliess
Preußisches Verdienstkreuz für Kriegshilfe.
Malteserkreuz mit gekrönten Armen und breiter glatter Bordierung der Kreuzarme. Im Einschnitt des oberen Kreuzarmes befindet sich ein halbrundes gelocktes Segment, der Bandring ist durch einen kleinen Zwischenring mit der Dekoration verbunden.

Medaillon:
Vorderseite: auf dem gekörntem Grund die Inschrift, abgeschlossen durch zwei unten gebundene Eichenlaubzweige.
Rückseite: auf dem fein gekörnten Grund das verschlungene Monogramm für "Wilhelm Rex", überhöht von der offenen, fünfbügeligen preußischen Königskrone:
Medaillon auf beiden Seiten eingefaßt von einer doppelten schmalen glatten Linie.

Der Rechtsanwalt Julius Fliess war von 1914-1918 Frontkämpfer im Ersten Weltkrieg und erhielt zahlreiche Auszeichnungen u. a. das Eiserne Kreuz
1. und 2. Klasse. 1915 wurde er zum Leutnant befördert. Er wurde mehrfach verwundet und verlor dabei sein linkes Augenlicht.

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