Sammlung Familie Hartog

2001/212/0/2001/212/1-157
Goch, München, Berlin u.a. 1895 bis 1942
Ruth Warrener: Familie Hartog/Stern, in: Wider das Vergessen: Jüdische Schicksale aus einer rheinischen Kleinstadt, hg. vom Heimatverein Goch e.V., Goch 2017, diverse Abbildungen S. 137-147
Schenkung von Virginia Van Leer Dittrich
Das Konvolut enthält insgesamt 157 Dokumente: davon 18 Fotografien, 16 gedruckte Werke, 5 dreidimensionale Objekte;
Sprachen: deutsch und englisch.

Carl Hartog wurde 1877 in Goch als Sohn des Lederfabrikanten Ludwig Hartog geboren. Er studierte Medizin und ließ sich dann als Gynäkologe in Berlin nieder. Im Ersten Weltkrieg diente er als Stabsarzt der Reserve in verschiedenen Militärlazaretten. Seine Ehefrau Henriette und ihre Tochter Ursula emigrierten 1934 nach Paris. Ursula Hartog begann nach ihrem Abitur 1936 eine Krankenschwesterausbildung in Großbritannien und wanderte 1937 mit ihrer Mutter in die USA aus. Die Sammlung umfasst 145 Dokumente, vor allem zu Studium und Beruf von Carl Hartog und zu seiner Militärzeit, hierzu gehören zahlreiche Fotografien aus dem Lazarettwesen im Ersten Weltkrieg. Die Ausbildung von Ursula Hartog in der Emigration ist ebenfalls gut dokumentiert.

Für eine ausführliche Beschreibung siehe verknüpftes Dokument; die Verschlagwortung bezieht sich auf das gesamte, im angehängten Findbuch aufgeführte Konvolut.



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