Bildpostkarte: Kol Nidre vor Metz 1870

Verlag A.J. Hofmann, Hermann Junker (1838 - 1899)

2002/6/3
Archiv
Postmitteilung
Lithografie, Tinte
Rüdesheim postalisch gelaufen 15.7.1899
Höhe: 8.9 cm Breite: 14 cm
u.r. im Druck: "Hermann Junker. fec." // u.M.: "Verlag und Eigentum A.J. Hofmann, Frankfurt a.M. deponirt.."
Kol Nidre (Vorabend des Versöhnungstages) vor Metz 1870
Siegburger Tuch Gespräche, Edition Comptoir-Blätter, Ausgabe 16/17, Siegburg 2020, S.123. Armin Langer: Vergeblich integriert? Rabbiner Samson Raphael Hirsch und die jüdische Akkulturation im 19. Jahrhundert. Berlin 2019, S. 51. Holger Hübner: Der Feldgottesdienst zu Jom Kippur vor Metz 1870; erschienen in: Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschichte Jg. 63 2011 (Heft 2, April 2011), S. 105-121. Shalom Sabar: In den Fußstapfen von Moritz Oppenheim: Hermann Junkers Postkarten-Serie "Bilder aus dem Altjüdischen Familienleben", in: Heuberger, Georg und Merk, Anton (Hg.): Moritz Daniel Oppenheim. Die Entdeckung des jüdischen Selbstbewußtseins in der Kunst (Ausstellungskatalog Jüdisches Museum Frankfurt am Main), Köln 1999, S. 259-271; Abb. S. 266
Schenkung von Liselotte Eschenbach
Postkarte, schwarz-weiß, Motiv auf der Vorderseite: Kol Nidre (Vorabend des Versöhnungstages) vor Metz 1870.

Lithographie nach einem verschollenen Ölgemälde von Hermann Junker, Bild eines Gottesdienstes am Vorabend von Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag vor Metz am 4.10.1870 unter Leitung des Feldgeistlichen, des Mannheimer Rabbiners Dr. Blumenstein. Es handelt sich um das erste einer Reihe von fünf Bildern jüdischer Soldaten, die dem Krieg von 1870/71 gewidmet sind. In einem Raum sind eine Gruppe von uniformierten Soldaten und der Rabbiner während der Abhaltung des Gottesdienstes zu sehen.

Die Postkarte ist adressiert an: Jacob Specht in Schlangenbad
Text (auf der Bildseite): "Wir wollen Euch Samstag nach Tisch besuchen, kommen 2:00 an und grüßen inzwischen bestens Gustav & Louise."

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