Eisernes Kreuz I. Klasse von Carl Hartog (1877-1931)

J. Godet & Sohn / Gebr. Godet & Co.

2001/212/37
Alltagskultur
Silber; Eisen schwarz lackiert
Berlin 1914 bis 1918
Höhe: 4.2 cm Breite: 4.2 cm
verso, auf Nadel: "Godet Berlin"
W / 1914
Ruth Warrener, Wider das Vergessen - jüdische Schicksale aus einer rehinischen Kleinstadt, Heimatverein Goch e.V. 2017, div. Abb. ab Seite 137
Schenkung von Virginia Van Leer Dittrich
Eisernes Kreuz erster Klasse;
silber umrandetes schwarzes Tatzenkreuz.

Schauseite: im Schnittpunkt Namensbuchstabe "W" für Kaiser Wilhelm II, auf nach oben zeigenden Arm die Königskrone, auf nach unten zeigenden Arm Jahreszahl 1914;
Rückseite: Nadeln zum Befestigen an der Kleidung;
auf der Mittelnadel ist eingraviert: "Godet Berlin"

Carl Hartog unterbrach sein Medizinstudium für ein halbes Jahr, um seinen Militärdienst zu leisten. Als Sanitätsgefreiter wurde er in die Reserve beurlaubt. Auch als ausgebildeter Arzt blieb er dem Militär treu: Zunächst wurde er zum Assistenzarzt berufen, dann zum Oberarzt und schließlich zum Stabsarzt der Reserve befördert. Während des gesamten Ersten Weltkriegs war er in verschiedenen Lazaretten im Einsatz und erhielt mehrere Auszeichnungen.
Seine Frau, Henriette Hartog, hatte 1934 einige Erinnerungsstücke ihres verstorbenen Mannes im Gepäck, als sie mit ihren beiden Töchtern von Berlin aus über Paris in die USA emigrierte. Darunter waren auch seine Orden aus dem Ersten Weltkrieg.

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