Familienfoto anlässlich der Bar Mizwa von Siegbert Kindermann (1915-1933)

1999/235/81
Fotografische Sammlung
Fotografie (s/w)
Fotografie
Berlin 1928
Höhe: 15.5 cm Breite: 22.1 cm
Schenkung von Werner Weigl
Familienporträt, 35 Personen. Der linke Bildrand ist leicht angeschnitten. Else und Moritz Kindermann hatten zu diesem Zeitpunkt 14 Kinder. Moritz war Teilhaber der florierenden Schilder- und Transparentefabrik Gebr. Kindermann, die Familie lebte im Stadtteil Prenzlauer Berg in der Franseckystraße.
Im März 1933 wurde Siegbert Kindermann von SA-Leuten ermordet. In den folgenden Jahren gelang es dem ältesten Sohn Herbert, der schon 1932 nach Palästina gegangen war, seine Eltern und die fünf jüngsten Geschwister dorthin nachkommen zu lassen. Etliche Familienmitglieder blieben in Deutschland zurück und kamen ums Leben. Die Tochter Käthe überlebte mit ihrer Familie im Untergrund in Berlin

Personen:
v.l.n.r.:
vorne (sitzend): Liselotte, Rita, Esther, Irma, Dieter

2. Reihe (sitzend): Erna, Onkel Theodor, Tante Kantrovsky, Tante, Onkel, Else Kindermann, Vera (auf dem Schoß sitzend), Siegbert, Moritz Kindermann, Tante Fanny, Köchin

3. Reihe (stehend): Herbert, Levi, Emma, Saly, Lene Leschzyn, Betty Kantrovsky, Frau Welner, Hedwig, Herr Welner, Klaire, Angestellte, Frau Becker (Angestellte)

4. Reihe (stehend): Tante Johanna, Onkel, Rosa, Martin, Sigbert, Gustav, Rosa, Henny

5. Reihe: (stehend): Hilde, Isidor Levi, Trude, Betti, Käthe

An der Wand hängt ein Portrait der Großmutter Henriette Kindermann (gest. 1912)

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