Lebensbericht von Julius Brodnitz (1866-1936)

Julius Brodnitz (9.8.1866 - 16.3.1936)

2002/88/1
Archiv
Papier, Tinte, Buchbinderleinen
Berlin Seiner Frau gewidmet 19.08.1926 1.7.1926
Höhe: 28.3 cm Breite: 22.7 cm Tiefe: 0.9 cm
Diese zwang- und anspruchslosen / Aufzeichnungen widme ich an / meinem 60. Jahrestage / meiner lieben Frau, meiner treuen Kameradin (?), / und meinen Söhnen. / Julius Brodnitz / Berlin den 19. August 1926
Gebundenes Typoskript mit handschriftlichen Korrekturen, 71 Seiten; handschriftliche Widmung auf der ersten Seite,

Der Autor widmet sein aus Anlaß des bevorstehenden 60. Geburtstages geschriebenes Werk seiner Frau und den gemeinsamen Söhnen; die Memoiren decken eine Periode vom späten 19. Jhd. bis zum Beginn des I. Weltkrieges ab und behandeln, besondere Betonung des Judentums und Beschreibung der Psyche deutscher Juden.

"Ich diktiere diese Aufzeichnungen ohne jede Grundlage, lediglich aus meinem Gedächtnis, während Meister Wolfsfeld mich zeichnet." Begonnen hat Brodnitz damit am 25. Juni 1926. Die Erinnerungen schloss er ab "mit der letzten Sitzung, die ich bei Herrn Professor Wolfsfeld hatte", die am 1. Juli 1926 stattfand. Ein Exemplar der hier erwähnten Radierung von Erich Wolfsfeld befindet sich ebenfalls in der Sammlung des JMB.

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