Julie Müller (1862-1909) mit ihren Kindern Wilhelm (1885-1950) und Gertrud (1884-1918) am Strand in Warnemünde

2002/78/13
Fotografische Sammlung
Fotografie (s/w)
Ferrotypie
Warnemünde um 1895
Höhe: 9 cm Breite: 6 cm
Schenkung von Barbara Ahrens
Ferrotypie, Hochformat, ohne Hülle

Julie Müller, geb. Albrand, mit ihren Kindern Wilhelm und Gertrud und einer Freundin der Kinder in einem Strandkorb in Warnemünde.

Bei der Ferrotypie handelt es sich um eine entwickelte Kollodiumschicht, deren weißliches Negativ durch dunkel lackiertes Eisenblech eine positive Wirkung erhält. Jedes Bild ist ein Unikat. Mit dem Wechsel von Glas zu dunkel lackiertem Eisenblech als Schichtträger wurde 1853 ein Verfahren vorgestellt, das billiger denn je, unzerbrechlich und nach wenigen Minuten verfügbar war. So erfüllte es die geringen Ansprüche der Kunden, um die Straßenfotografen, oft ohne fotografische Ausbildung, eifrig warben. Auf Volksfesten, in Vergnügungsparks oder Seebädern hielt sich die Blechfotografie bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts.




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