Sammeldatensatz: Mappe "Holzschnitte zu den Songs der Dreigroschenoper"

Hella Guth (1908 - 1992)

GDR 97/4/0
Kunst
Druckgrafik
Holzschnitt, Karton
Kiel: Galerie Sfeir-Semler Druck 1989, Druckstöcke von 1932 bis 1933
Irene Below, Hella Guths Holzschnitte zur Dreigroschenoper. In: Claudia Meifert (Hrsg.), Hella Guth (1908-1992). Arbeiten auf Papier. Ausstellungskat. Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen 1998, S. 6-20.
Die Grafikerin Halle Guth musste 1939 vor den Nationalsozialisten nach England fliehen. Unter den erhaltenen Arbeiten aus dem Frühwerk sind vier der fünf beidseitig geschnitzte Druckstöcke aus Holz zu Brechts Dreigroschenoper, die Guth im Winter 1932/33 anfertigte. Hella Guth hatte 1929 die Wiener Erstaufführung der "Dreigroschenoper" gesehen. Guth veröffentlichte die Mappe, vermutlich in geringer Auflage, im Selbstverlag. 1989 druckte die Galerie Sfeir-Semler die Mappe neu. Die Blätter I-VIII wurden von den originalen Holzstöcken gedruckt, die Blätter IX und X als Faksimiles nach der ursprünglichen Mappe, von der sich ein Exemplar im Besitz der Künstlerin erhalten hatte.

Die Mappe enthält zehn graphische Blätter, deren Reihenfolge sich an der Publikation "Die Songs der Dreigroschenoper" von 1929 (Kiepenheuer) orientiert.

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