Mannschaftshelm des Königin-Augusta-Garde-Grenadier-Regiment, Nr. 4 aus dem Besitz des Freiwilligen Seligsohn

2003/45/0
Alltagskultur
Leder, Metall: Messing ,versilbert, Farbe (Rosetten), Lederbeschichtung;
um 1897
Höhe: 23 cm Breite: 18 cm Tiefe: 25.5 cm Umfang: 69,00 cm
Klebeschild: Einjährig.= Freiwilliger / Seligsohn / 7. Cp. Königin-Augusta=/ Garde=Gren.=Regt. No. 4 Prägestempel: 4. G.G.R.K./1890
Pietsch, Paul: Die Formations- und Uniformierungs- Geschichte des Preußischen Heeres 1808 - 1914, Hamburg 1966.
Lederhelm mit Metallbeschlägen

Preußen, M 1871/91/95, Trageweise ab 1897
Mannschaftshelm des Königin-Augusta-Garde- Grenadier-Regiment Nr. 4, Berlin Friesenstraße, im Lederkorpus eingeklebtes Zetteletikett; im Nackenschirm die Kammerstempel
Die Helme gehörten dem Regiment und waren normalerweise sogenannte "Kammerstücke" mit Kammerstempeln, die in der Effektenkammer lagerten und nur an ihre derzeitigen Besitzer verliehen wurden. Bei Besitzerwechsel wurden die Namensschilder ausgetauscht. Es gab die Möglichkeit den Helm nach der Dienstzeit zu erwerben, was Herr Seligsohn offensichtlich gemacht hat. Ein Helm kostete acht bis zehn Goldmark. Die Spitze des Helms ist abschraubbar, da bei Paraden die Mannschaftsmitglieder einen Busch aus weissem Pferdehaar trugen. Die Offiziere trugen Büsche aus Büffelhaar.

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