Sammlung Familie Familie Zwilsky

2003/141/0/1-423
ca. 1910 bis 1950
Schenkung von Klaus M. Zwilsky
Das Konvolut enthält die Dokumente und einige Fotografien der Familie Zwilsky und ihrer Angehörigen. Erich Zwilsky war während der gesamten NS-Zeit Apotheker im Jüdischen Krankenhaus in der Iranischen Straße und überlebte dort mit seiner Frau Ruth, geb. Herzberg und dem einzigen Sohn Klaus. Nach der Verhaftung von Dr. Lustig 1945 wurde er Leiter des Jüdischen Krankenhauses. Ein Jahr später emigrierte die Familie über Schweden in die USA.
Briefe und Karten aus Theresienstadt wurden von den Schwestern von Ruth Zwilsky und ihren Familien geschrieben:
- 61 Postkarten aus dem Jahr 1943, 166 aus dem Jahr 1944, und neun Briefe,
- Haushaltsbuch von Ruth Zwilsky, das die gesendeten Pakete nach Theresienstadt verzeichnet
- Zeugnisse von Klaus Zwilsky in einer Zeugnismappe
- fünf Passierscheine und Emigrationserlaubnisscheine für die Familie Zwilsky
- zwei behelfsmäßige Personalausweise
- "Steinhardt-Haggadah" mit signierten Holzschnitten, Dokumente der Bar-Mizwah Klaus Zwilskys
- Hefter mit der Aufschrift: "Sonderbestimmungen für Juden" zusammengestellt von Erich Zwilsky
- drei Kennkarten
- Dokumente aus dem Jüdischen Krankenhaus nach 1945
- Haushaltsausweise, Bezugsscheine, Lebensmittelmarken
- zwei Arbeitsbücher, berufliche Dokumente
- Arbeitszeugnis für Erich Zwilsky
- Dokumente im Zusammenhang mit Auszeichnungen aus dem Ersten Weltkrieg
- Fotografien
- Spielzeugauto Marke "Schuco"
- zwei Kartenspiele
- Dokumente und Festreden zur Doppelhochzeit der Ehepaare Zwilsky und Kozower
-Zahlreiche Familienfotos sowie Pressefotos zum Jüdischen Krankenhaus (1945/1946)

Die Beschlagwortung bezieht sich auf den gesamten Bestand.

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