Naturalisationspatent, ausgestellt für Schie Adam (geb. 1800) aus Lissa

DOK 83/5/1
Archiv
Urkunde
Papier, Tinte
Posen 27.8.1842
Höhe: 34 cm Breite: 21.4 cm
Ankauf aus Mitteln der Gesellschaft für ein Jüdisches Museum in Berlin
Doppelblatt, Vordruck handschriftlich ausgefüllt, Gebührenstempel.

Das Naturalisationspatent setzt den Inhaber Schie Adam in alle Rechte und Pflichten der Bürger des Großherzogtums Posen ein.

In der preußischen Provinz Posen teilte ein klassisches Erziehungsgesetz seit 1833 die Juden in zwei Klassen: Wer bestimmte Voraussetzungen erfüllte, wie Grundstücksbesitz, ein angesehenes Gewerbe, Vermögen, die Beherrschung der deutschen Sprache, erhielt ein Naturalisationspatent, das eine weitgehende Gleichstellung bedeutete. Der größte Teil der jüdischen Bevölkerung gehörte jedoch zu den "Gedulteten" mit erheblich eingeschränkten Rechten.

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