Schlaraffen-Medaille von Fritz Leyden (1893-1962)

A.D. Schwerdt

2003/114/11
Alltagskultur
Blech, lackiert;Textil
Stuttgart 1921 bis 1924
AD. SCHWERDT STUTTGART
Am Rand der Medaille geprägt: "IN ARTE VOLUPTAS // SEDINA" Innen: WILLKOMM"
Schenkung von Hildegard Leyden
Blechmedaille mit blauroter Schleife. Schwarzer Rand mit Inschrift, innen braunrot, darauf golden lackiert ein Relief mit zwei Uhus, zu deren Füßen ein Band.

Die Schlaraffia ist ein deutschsprachiger Männerbund, der sich der Pflege von Freundschaft, Kunst und Humor verschrieben hat. Der Wahlspruch der Vereinigung, "In arte voluptas" lässt sich als "In der Kunst liegt das Vergnügen" übersetzen. Der Uhu verkörpert im schlaraffischen Weltbild Weisheit, Humor und Tugend. Bei der Medaille handelt es sich um einen sog. Willekum-Orden, der jedem Schlaraffen, der das erste Mal das schlaraffische Reich (hier Sedina= Stettin) besuchte, verliehen wurde.

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Mai 08, 2015
Thomas Kreil
Es handelt sich hieri um einen sog. Willekum-Orden, der jedem Schlaraffen, der das erste Mal das schlaraffische Reich (Ortsgruppe) besucht, verliehen. Bei Sedina handelt es sich um die profane Stadt Stettin. Das Reich Sedina (Stettin) wurde um 1880 gegründet und musste sich 1937 auflösen.

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