Sammeldatensatz: Handgeschriebenes Kartenspiel der Familie Librowicz

Librowicz Familie

2003/19/1/1-49
Alltagskultur
Pappe, Tinte
vermutlich Berlin ca. 1930 bis 1935
Höhe: 9.3 cm Breite: 6.3 cm Schuber Sondermaße: Spielkarten
Schenkung von Rudi Leavor
Handgeschriebenes Kartenspiel; Musik-Quartett, bestehend aus 48 Spielkarten im dunkelgrünen Pappschuber; die Karten sind mit schwarzer und roter Tinte beschrieben.
Es gibt Vierer-Sets zu zwölf Komponisten und je vier ihrer Werke: J.S. Bach, L.v. Beethoven, H. Berlioz, Ch.W. Gluck, G.F. Haendl (sic!), Jos. Haydn, Fr. Liszt, F. Mendelsohn, W.A. Mozart, F. Schubert, R. Wagner, C.M.v. Weber. Auf jeder Karte steht eingerahmt in roter Farbe unten der Name des Komponisten in Druckschrift und oben der Titel eines Werks in Schreibschrift. Darunter die Titel von je drei weiteren Werken und bei fast allen Karten eine Notenzeile, in der ein markantes Motiv des oben genannten Stücks notiert ist.

Musik spielte eine wichtige Rolle in der Familie Librowicz: Hans Librowicz (1890-1981) spielte Klavier (viel Beethoven, Chopin, Schubert),seine Frau Luise Librowicz (1901-1983) sang Sopran. Beide musizierten viel gemeinsam, vor allem Schubert Lieder. Die Familie emigrierte 1937 aus Berlin nach England, im Emigrationsgepäck befanden sich ihr Bechsteinflügel und das Musikquartett.

Wissen Sie mehr zu diesem Objekt?
Haben Sie vielleicht einen Fehler gefunden?

Schreiben Sie uns:

Nach oben springen