Sabbat (Schabbat)

Jankel Adler (1895 - 1949)

2003/207/0
Kunst
Gemälde
Öl auf Leinwand, Mischtechnik, Sand auf Leinwand
Düsseldorf 1925
Höhe: 120 cm Breite: 110 cm
o.l.: "adler" verso signiert und bezeichnet: "Düsseldorf Liststraße 26"
auf Leinwand: Jankel Adler // Düsseldorf // Liststr. 26 // "Sabbat"
Heft "7x heimisch", Artikel zum Objekt "Sabbat" von Inka Bertz, in: Jüdisches Museum Berlin (Hg.): gesammelt gefaltet gezählt, Nicolai Verlag 2009. Ausstellungskatalog: Jankel Adler und die Avantgarde, Chagall, Dix, Klee, Picasso, 2018 Von der Heydt-Museum Wuppertal, S. 304 und 71. Datierung von dort übernehmen! IB Okt18 Inka Bertz: JA. Jankel Adler im Jüdischen Museum Berlin. In: Zwei Magazin des Jüdischen Museums Berlin, 2004, Nr. 3, S. 4-9.
Schabbat-Ende. Der Mann liegt auf seinem Tallit und hat im Gebetbuch gelesen. Seine Frau blickt auf den Tisch, wo noch die Dinge zum Schabbat liegen: Der Hefezopf halb aufgegessen, das Weinglas geleert und die Kerzen erloschen. Die Hawdala-Zeremonie zum Schabbat-Ausklang ist beendet.
Das plastische Gemälde stammt von Jankel Adler, der 1895 bei Lodz geboren wurde. Er war einer der wichtigsten jüdischen Künstler der Avantgarde-Bewegung und malte oft jüdische, zum Teil melancholische Motive. Viele seiner Werke beschlagnahmten die Nationalsozialisten. Sie sind heute verschollen. "Sabbat" gelangte aber durch einen Sammler 1933 nach Palästina und 1955 zurück nach Deutschland.

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