Brief von David Fiks (1893-1981) an seinen Sohn Max Fiks (1921-2009)

David Fiks (18.8.1893 - 17.4.1981)

2004/7/0/1-11
Archiv
Postmitteilung
Papier, Tinte
Paris 13.5.1939
Höhe: 29.4 cm Breite: 20.7 cm
Schenkung von Max Fiks
Elf Seiten kariertes Papier, handschriftlich von beiden Seiten beschrieben, paginiert.

Der Kürschner David Fiks schreibt seinem 18-jährigen Sohn Max, der bereits in die USA emigriert ist, einen langen Brief aus seinem Exil in Paris. Er schildert auf eindrückliche Weise, wie er und seine Familie das Novemberpogrom 1938 erlebt haben und wie es ihm schließlich unter großer Gefahr und vielen Entbehrungen gelang, nach Frankreich zu fliehen.

David Fiks, der 1925 seine Meisterprüfung abgelegt hatte, besaß ein Kürschnergeschäft in der Uhlandstraße 43 in Wilmersdorf. In Polen gebürtig war er im Alter von 22 Jahren nach Berlin gekommen, um sich dort eine Existenz aufzubauen. Nach dem Novemberpogrom war er um sein gesamtes Vermögen gebracht und konnte gerade sein Leben retten.

Wissen Sie mehr zu diesem Objekt?
Haben Sie vielleicht einen Fehler gefunden?

Nov 07, 2018
JMB
Unter "Dokument" findet sich die komplette Abschrift (Transkription) des Briefes zum Nachlesen.

Schreiben Sie uns:

Nach oben springen