Familienbild Plesch

Max Slevogt (1868 - 1932)

2005/42/0
Kunst
Gemälde
Öl auf Leinwand
Berlin 1928
Höhe: 105 cm Breite: 135.4 cm Sondermaße Rahmen
Keilrahmen: Maßangaben ("105"; "135"); "43" Rahmen: "43"
Rachel Jacobs, Eythrope. Waddesdon and Eythrope 2020. S.23. Bertz, Inka: Familienbilder. Selbstdarstellung im jüdischen Bürgertum. Ein Essay im Zusammenhang mit der Ausstellung "Stil-l-halten. Familienbilder im jüdischen Bürgertum", Kat. Stiftung Jüdisches Museum Berlin, Köln: DuMont 2004, S. 99. Inka Bertz: Stil-l-halten. Familienbilder im jüd. Bürgertum. Eine Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin. In: Vernissage Nord, 02/2004, S. 18-19. Inka Bertz: Leben in "Berlin W". Zwei Magazin des Jüdischen Museums Berlin, 2005, Nr. 4, S. 4-5.
Janos und Melanie Plesch lebten mit ihren drei Kindern in Berlin. Die Familie besaß eine geräumige Villa in der Budapester Straße und ein Sommerhaus in der Umgebung der Stadt. Ein Chauffeur, Küchenpersonal und eine englische Gouvernante gehörten zum Haushalt. Janos Plesch war ein erfolgreicher Arzt. Mit dem Maler Max Slevogt, der die Familie 1928 porträtierte, verband ihn eine langjährige Freundschaft.

Nach Hitlers Machtergreifung verlor Janos Plesch seine Professur an der Berliner Universität. Schon im Frühjahr 1933 wanderte die Familie nach England aus, wo Janos Plesch wieder als Arzt praktizierte. Von dem ältesten Sohn Peter erwarb das Jüdische Museum Berlin 2005 das elegante Familienbild.

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