Max Slevogt (1868-1932) vor dem von ihm gestalteten Pavillon im Garten des Berliner Hauses der Familie Plesch

2004/112/61/61.001-002
Fotografische Sammlung
Fotografie (s/w)
Fotografie (Reproduktion) 001: Silbergelatinepapier, Kugelschreiber / 002: PE-Papier, Kugelschreiber, Bleistift
Berlin um 1930
Höhe: 8.3 cm Breite: 11.5 cm 001; 002 siehe Sondermaße
hs. auf 001: Max Slevogt vor dem / von ihm ausgemahlten [sic] / Pavilion im Garten des / Hauses von Janos + Melanie / Plesch in Berlin hs. auf 002: Max Slevogt mit / dem Pavilion, von ihm / ausgemahlt (sic), im Garten / des Plesch-Hauses in Berlin.
Schenkung Janos und Melanie Plesch Gedenk-Schenkung von Prof. Dr. Peter H. Plesch
S/W im Querformat, 001: Original, 002: Reproduktion.

Ansicht der Pavillons im Garten des Hauses der Familie Plesch mit den von Slevogt entworfenen und ausgeführten Fresken. Slevogt sitzt auf einem Stuhl rechts davon.

Das Haus von Janos und Melanie Plesch in der Budapester Straße 22/23 wurde von circa 1921 bis 1933 von der Familie bewohnt. Nach der Auswanderung der Familie wurde das Haus an das Institut Francais vermietet, später bei Kriegsbeginn als Feindgut beschlagnahmt, weil die Familie im Januar 1939 die Britische Nationalität erworben hatte, und schließlich zerbombt. Nach Kriegsende wurde es an die Familie Plesch zurückerstattet und verkauft. Heute (2014) steht das Hotel Dorinth Schweizerhof auf dem Grundstück.
Die drei sich vor der Herrscherin verbeugenden Figuren stellen Porträts von Orlik, Slevogt und Grünberg dar. Rechts neben dem von einem Leoparden angefallenen Reiter ist der Dackel von Lolo Huth, der "Machalles"-Sekretärin, abgebildet.

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