Der von Max Slevogt ausgemalte Gartenpavillon des Hauses Plesch

Carl Rogge, Max Slevogt (1868 - 1932)

2004/112/85/009
Fotografische Sammlung
Fotografie (s/w)
Fotografie, Silbergelatine-Barytpapier, verso: Stempelfarbe
Berlin 1921 bis 1933
Höhe: 17.6 cm Breite: 23.5 cm
Aufkleber: Prof. and Mrs. P.H.Plesch / Collections Nr. 9 (hs.) Adressaufkleber von Peter Plesch Stempel des Fotografen
Schenkung Janos und Melanie Plesch Gedenk-Schenkung von Prof. Dr. Peter H. Plesch
s/w im Querformat

Blick auf den von Slevogt bemalten Gartenpavillon des Hauses der Familie Plesch.

Das Haus von Janos und Melanie Plesch in der Budapester Straße 22/23 wurde von circa 1921 bis 1933 von der Familie bewohnt. Nach der Auswanderung der Familie wurde das Haus an das Institut Francais vermietet, später bei Kriegsbeginn als Feindgut beschlagnahmt, weil die Familie im Januar 1939 die Britische Nationalität erworben hatte, und schließlich zerbombt. Nach Kriegsende wurde es an die Familie Plesch zurückerstattet und verkauft. Heute (2014) steht das Hotel Dorinth Schweizerhof auf dem Grundstück.

Die drei sich vor der Herrscherin verbeugenden Figuren stellen Porträts von Orlik, Slevogt und Grünberg dar. Rechts neben dem von einem Leoparden angefallenen Reiter ist der Dackel von Lolo Huth, der "Machalles"-Sekretärin, abgebildet.

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