Schutzprivilegium für die sechs Kinder von Juda Veit Singer mit Unterschrift von Friedrich II.

Friedrich II., gen. der Große

DOK 88/21/1
Archiv
Urkunde
Büttenpapier, Tinte, Wachs, Textil
Berlin 12.3.1764
Höhe: 33.4 cm Breite: 22.8 cm Dokument zugeklappt
NDA: Zum Status der Generalprivilegierten s. Albert Bruer, Aufstieg und Untergang, Eine Geschichte der Juden in Deutschland (1750-1918), Köln 2006, S. 66-69 Zu David Hirsch und seinem Sohn Hirsch David: Lutz Beckert, Jüdische "Entrepreneurs". Postdamer Manufakturen im 18. Jahrhundert, in: Irene A. Diekmann (Hrsg.), Jüdisches Brandenburg. Geschichte und Gegenwart, Berlin 2008, S. 429- 433. Klaus Arlt, Potsdam, in: Irene A. Diekmann (Hrsg.), Jüdisches Brandenburg. Geschichte und Gegenwart, Berlin 2008, S. 272f.
Schutzprivileg für Juda Veit Singer, den Schwiegersohn des Fabrikanten David Hirsch, und seine sechs Kinder (die namentlich erwähnten fünf Söhne gründeten 1780 das Bankhaus Gebrüder Veit), eigenhändig unterschrieben von Friedrich II, 12.3.1764.

Simon Veit, der viertälteste Sohn heiratete Dorothea Mendelssohn, Tochter von Moses Mendelssohn. Ihre Söhne waren die bekannten Maler Philipp und Johannes Veit, die zu den "Nazarenern" gehörten.

Zwei gefaltete Bögen, davon ist der erste Bogen auf der Vorderseite und innen links beschrieben. Innen links ist auch ein Siegel aus Wachs und die Unterschrift Friedrichs II.


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