Schreibmaschinentisch aus dem Besitz von Erich Eisner (1897-1956)

2002/38/658
Alltagskultur
Holz (Eiche) gebeizt, lackiert; vernickelter Stahl
um 1930
Höhe: 72.5 cm Breite: 55 cm Tiefe: 54.2 cm
Schenkung von Manfred Eisner
Schreibmaschinentisch aus dunklem Eichenholz mit nahezu quadratischer Tischplatte, die sich in zwei Teilen nach außen klappen lässt. Unter der Tischplatte befindet sich der Korpus, der der Aufbewahrung der Schreibmaschine dient. Die Klappvorrichtung ist abschließbar.
Die geschweiftenTischbeine sind in der Art eines Cabriole gestaltet.

Der Schreibmaschinentisch stammt aus der Einrichtung der Münchener Wohnung, Adelheidstr. 33, welche das frisch verheiratete Ehepaar Elsa und Erich Eisner 1934 bezog. Der Tisch gehörte zum Mobiliar des neoklassizistischen Arbeitszimmers von Erich Eisner. Er wurde 1938 mit einem Lift von der Familie seiner Frau, Familie Knoblauch nach England mitgenommen. Aufgrund der gescheiterten Auswanderung der Eisners nach England wurde er nicht mehr benutzt und blieb bis 1957 in Newcastle-upon-Tyne, bis er Elsa Eisner direkt nach ihrer Rückkehr nach Deutschland von Hermann Knoblauch geschickt wurde. Er war dann im Besitz und Gebrauch von Manfred Eisner, dem Sohn von Erich und Elsa Eisner.


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