Ehrenkreuz für Frontkämpfer verliehen an Arthur Lewkowitz (1890-1966)

B&N - Berg & Nolte

2004/292/53
Alltagskultur
Eisen Eisen bronziert
Deutsches Reich Datum der Verleihungsurkunde 10.11.1934
Höhe: 5 cm Breite: 3.7 cm mit Aufhängung
Rückseite (geprägt): N [im Dreieck] / B&N
Schenkung von Eva Karpas
Metallkreuz in Form eines Eisernen Kreuzes, zwei Schwerter kreuzen sich diagonal, in einem Lorbeerkranz die Jahreszahlen "1914 / 1918"; Aufhängung an einem kleinen Metallring, quer angelötet.

Das Ehrenkreuz für Frontkämpfer wurde anlässlich des 20. Jahrestages des Kriegsbeginns am 13.7.1934 von Reichspräsident Hindenburg gestiftet. Auf Wunsch wurde es ehemaligen Kriegsteilnehmern sowie Witwen und Eltern gefallener Soldaten verliehen. In der C.-V.-Zeitung, einem deutsch-jüdischen Wochenblatt, hieß es am 19. Juli 1934: "Die deutschen Juden ... werden das Ehrenkreuz mit Stolz tragen und damit die Erinnerung an eine große Zeit gemeinsamer deutscher Geschichte lebendig erhalten." Auch zahlreiche jüdische Weltkriegsteilnehmer beantragten das Ehrenkreuz, unter ihnen Arthur Lewkowitz.

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