Drahtschere von der Hühnerfarm der Familie Neumann

2006/41/7
Alltagskultur
Metall
Lakewood, New Jersey ca. 1940 bis 1960
Höhe: 31 cm Breite: 10 cm Tiefe: 3 cm
N.N.: Berlin Marseille. Ein Bahnhof wird zum jüdischen Erlebnis, in: Israelitisches Familienblatt Nr. 41 (10.9.1936), Berlin: Buchdruckerei und Verlagsanstalt Max Leßmann 1936. Krüger, Maren (Hg.): Herbert Sonnenfeld. Ein jüdischer Fotograf in Berlin 1933-1939, Kat. Berlin-Museum / Abteilung Jüdisches Museum, Berlin: Nicolaische Verl.buchh. 1990, S. 141. Meyer, Hans-Georg; Mentgen, Gerd: Sie sind mitten unter uns. Zur Geschichte der Juden in Ingelheim, Ingelheim: Kügler1998, S. 201-203. [Der Bucheinband zeigt die Familie Neumann; oben links das Bild der Cousine von Harold Neumann, Gerda Neumann, die nach Israel (damals Palästina) auswanderte, oben rechts das Bild von Lilli Neumann, der Mutter von Harold Neumann, als junges Mädchen. Das untere Foto zeigt Onkel, Tanten, Vettern und Cousinen.]
Schenkung von Ruth und Harold Neumann
Drahtschere von der Hühnerfarm der Familie Neumann; mit Rostflecken.

Der Rechtsanwalt Otto Neumann emigrierte 1939 mit seiner Frau Lilli aus Mainz in die USA. Sie folgten ihrem Sohn Hanns, der bereits ein Jahr zuvor ausgewandert war.
Seinen Anwaltsberuf konnte Otto Neumann in den USA nicht mehr ausüben, und so kaufte er mit Hilfe der Federal Land Bank, einer staatlichen Bank, die Farmern Hypotheken zu geringen Zinsen ausstellte, eine Hühnerfarm in New Jersey. Die Familie betrieb die Farm bis Anfang der 1960er Jahre.

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