Sammeldatensatz Mappe: "Skizzen aus Russland. An der Front vor Riga 1917"

Hermann Struck (1876 - 1944)

GDR 88/501/0/1-20
Kunst
Druckgrafik
Lithografie auf Papier und Japanpapier
1917
Höhe: 14 cm Breite: 19.5 cm Blattmaße
Rusel, Jane: Hermann Struck (1876-1944). Das Leben und das graphische Werk eines jüdischen Künstlers, Frankfurt / Main [u.a.]: Peter Lang 1997.
Schenkung von Werner Tornow
Dieses Exemplar der Mappe enthält nur (noch) 20 der 50 angekündigten Lithographien. Die einzelnen Blätter sind nicht nummeriert, auf den Unterlagen befand sich eine handschriftliche Ziffer.
Das Blatt "Strickende Frau" lässt sich keinem der Titel zuordnen; eventuell gehört es ursprünglich nicht zu der Mappe.

Hermann Struck war im Ersten Weltkrieg zunächst in der Presseabteilung des Oberbefehlshabers Ost eingesetzt; er meldete sich freiwillig zum Fronteinsatz und befand sich von November 1916 bis Juli 1917 an der deutschen Ostfront. Hier entstanden die Skizzen, die in der Mappe "An der Front vor Riga 1917" versammelt sind.

Die Mappe stammt aus dem Besitz der Familie des Hausmeisterehepaars an Strucks letzter deutscher Wohnadresse, der Brückenallee 33 in Berlin-Moabit. Struck emigrierte im Jahr 1922 nach Palästina, behielt jedoch zunächst sein Berliner Atelier und hielt sich bis 1933 häufig in Deutschland auf.

Wissen Sie mehr zu diesem Objekt?
Haben Sie vielleicht einen Fehler gefunden?

Schreiben Sie uns:

Nach oben springen