Ansicht eines zum 100. Geburtstag von Moses Mendelssohn geplanten Denkmals (AT)

Jadenne, David Rosenberg

2007/235/0
Kunst
Druckgrafik
Lithografie
Brüssel 1829
Höhe: 47 cm Breite: 33.5 cm Blattmaße
u.r. (im Druck): D. Rosenberg / Lith. Jadenne
u.M.(im Druck): Zur Gelegenheit Seiner 100jährigen Geburtstagsfeier, Brüssel 10. September 1829. / Herausgegeben in der Buch- u. Kunsthandlung v. Costeret Comp. in Brüssel; u.M.: Stempel (Notenlinien) Weitere Inschrift im Druck siehe Feld Beschreibung.
Stempel: Notenlinien mit Violinschlüssel und wie Noten gesetzte Schrift, die jedoch nicht zu entziffern ist.
Wullen, Moritz (Hg.): Babylon. Mythos, Kat. Kunstbibliothek Staatliche Museen zu Berlin, München: Hirmer 2008, S. 196.
Das Blatt wurde anlässlich des 100-jährigen Geburtstages von Moses Mendelssohn, 1829, in Brüssel herausgegeben. Dargestellt ist ein Gedenkstein für Moses Medelssohn, die Inschrift in deutsch und hebräisch. Die untere Tafel wird eingerahmt von links einer Harfe und einer jungen Trauerweide, und rechts einer Amphore oder Urne. Die Tafel ist in der Mitte geteilt, links auf deutsch und rechts auf hebräisch beschriftet. Inschrift links: MOSES MENDELSSOHN / aus Dessau / geboren / September 1729 / gestorben / Januar 1786. Inschrift rechts (Lebensdaten auf hebräisch: "Mosche ben Menachem/mi-dessau/noled/Geburtsdatum/niftar/Sterbedatum")
Die rechteckige Tafel wird bekrönt von einer dreieckigen Tafel, die etwa in der Mitte ein, von einem Lorbeerkranz gerahmtes, Porträt Mendelssohns zeigt.
Darüber folgenden Inschrift: PHILOSOPHISCHE / SCHRIFTEN / PSALMEN DAVIDS / PHAEDON / JERUSALEM / MORGENSTUNDEN / UEBERSETZUNG / DES PENTATUCHS / LITERARISCHE BEYTRA / ABHANDLUNGEN / BRIEFE.
Ober-- und unterhalb des Lorbeerkranzes Inschrift auf hebräisch.
Oberhalb: "Mi-mosche we-ad mosche lo kam ke-mosche" (= von Mosche bis Mosche, keiner war wie Mosche*)
Unterhalb, v.l.: "Jakar be-doro" (teuer in seiner Generation)/ "jahid be-amo" (einzig in seinem Volk).

Der Zeichner des Blattes, David Rosenberg, war Rabbiner in Glücksstadt, bevor er 1828 nach Paris ging, um dort Mathematik und Geographie zu studieren. Er arbeitete nach dem Studium in Paris in einer Bibliothek.

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