Fotoalbum zum Auerbach'schen Waisenhaus aus dem Besitz von Walter Frankenstein (geb. 1924)

2008/311/0/2008/311/1.001-82.001
Fotografische Sammlung
Fotografie, Kunststoff, Metall, Papier
Berlin, Schweden ca. 1936 bis 1945
Schenkung von Leonie und Walter Frankenstein
81-seitiges Fotoalbum mit 317 Schwarzweißfotografien, 7 Ansichtskarten und 1 Farbfotografie. Die Seiten 9, 35, 57 sowie 75 sind leer und 5 Fotografien lagen lose im Album.
Die Aufnahmen zeigen Ansichten Berlins, Zöglinge, Mitarbeiter und die Gebäude des Auerbach´schen Waisenhauses, das Pankower Waisenhaus, die jüdische Bauschule sowie die Freizeitspiele in Berlin-Neukölln. Es wird das gesamte Leben im Auerbach´schen Waisenhaus abgebildet (die Architektur, die Bewohner, den Tagesablauf, Freizeitaktivitäten, religiöse Festtage).
Die Bilder stellen das gesamte Leben Walter Frankensteins in Berlin mit Ausnahme seiner Zeit in der Illegalität dar: 1936 kam er aus seinem Heimatort Flatow zeitgleich mit den Olympischen Spielen nach Berlin und wohnte im Auerbach´schen Waisenhaus. Als Lehrling in der Bauschule der jüdischen Gemeinde Berlin war er zwischenzeitlich im Jüdischen Waisenhaus Pankow untergebracht. Nachdem er nach dessen Schließung 1940 wieder im Auerbach´schen Waisenhaus lebte, lernte er dort seine zukünftige Ehefau Leonie kennen, mit der er 1942 eine eigene Wohnung bezog. Nachdem die Familie den Zweiten Weltkrieg in der Illegalität überlebte, arbeitete Walter Frankenstein 1945 als Leiter bei den Freizeitspielen in Berlin-Neukölln.

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