Wecker aus dem Besitz von Max Haller (1892 - 1960)

Firma Kienzle, Max Haller (5.3.1892 - 13.9.1960)

2004/61/253
Alltagskultur
Metall (u.a. Messing, vernickelt oder verchromt); Glas; Holz
Schwenningen 1930 bis 1960
Höhe: 6.5 cm Breite: 5.75 cm Tiefe: 3.95 cm
Auf dem Zifferblatt: Zahlen von 1 - 12; "Kienzle" Rückseite: Grafiken zur Funktionsweise; "12 / 3 / 6 / 9 / - / +"
Schenkung von I. Dinah Haller
Eckiger Metallwecker, auf Sockel aus dunklem Pockholz geschraubt.

Silberfarbenes Gehäuse, Zifferblatt weiß mit weißen, schwarz umrandeten Ziffern, vor dem Zifferblatt Fenster aus transparentem Kunststoff. Um das Zifferblatt silberfarbene Umrahmung; schlanke Zeiger.
Rückseite: Rädchen, Hebel und Knöpfe zum Stellen des Weckers und zur Regelung des Alarms, eingravierte Symbole und Pfeile.

Der Sockel wurde von Max Haller selbst angefertigt.
Er war ein talentierter Handwerker und einige von ihm gefertigten Gegenstände sind überliefert. Das Material, Pockholz, kannte er aus seiner Seemannszeit bei der Handelsmarine.
Max Haller emigrierte 1933 mit seiner Frau und zwei Töchtern von Berlin aus nach Palästina. 1958 kehrte er mit seiner Frau nach Berlin zurück. Max Haller liegt auf dem Jüdischen Friedhof in Weissensee begraben.

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