Mützenkokarde der deutschen U-Boot-Flotte aus dem Besitz von Max Haller (1892-1960)

2004/61/213
Alltagskultur
Kunststoff, gepresst und lackiert
1914 bis 1918
Schenkung von I. Dinah Haller
Runde Kokarde.

Vorderseite: schwarz-weiß-rot (von außen nach innen), Rückseite schwarz.

Max Haller, Sohn eines Synagogenkantors, stammte aus Schlesien, nach einer Lehre als Maschinist fuhr er seit 1911 zur See. Zu Beginn des Krieges diente er auf der Panzerfregatte S.M.S. Preußen, 1916 ließ er sich auf das U-Boot U.C.22 versetzen. Haller war im Mittelmeer stationiert, wo die deutschen U-Boote das verbündete Osmanische Reich unterstützten. Mit anderen Ordenträgern wurde Haller im Israelitischen Familienblatt als "Jüdischer Ritter des Eisernen Kreuzes" geehrt.
Nach seiner Emigration 1933 von Berlin nach Palästina diente er in der britischen und später in der israelischen Marine. 1958 kehrte er mit seiner Frau nach Berlin zurück.


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