Sammeldatensatz: Tasse und Untertasse aus dem Besitz von Johanna Asch

Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM)

VAR 96/3/0/1-2
Alltagskultur
Porzellan, bemalt, glasiert
Berlin Widmungsdatum 23.9.1845
Höhe: 13 cm Breite: 11 cm Durchmesser: 9 cm Maße Untertasse: Dm 18,50; H 2,70
Unterseite der Tasse und Untertasse: "KPM"
Tassenwand: "Johanna Asch" Spiegel der Untertasse: "Am 23. September / 1845 / Aus Liebe von / Louis Heimann."
Ulrich Pietsch: Die Sammeltasse im 18. und 19. Jahrhundert. Zeitschrift Weltkunst, 60. Jahrgang (1990) Nr. 8, S. 1218-1220
Schenkung von Rudi Asch
Weiße Tasse und Untertasse, jeweils mit reich verziertem Golddekor. Die Tasse mit goldener Innenglasur steht auf drei Füßen, mittig auf der Tassenwand befindet sich eine Inschrift. Der Henkel schwingt weit über den Tassenrand nach oben hinaus und ist schneckenförmig gewunden. Die Untertasse trägt im Spiegel eine gold umrandete Inschrift.

Die Umstände der Entstehung und Widmung dieses Tellers an Johanna Asch sind nicht bekannt. Johanna Asch war eines von acht Kindern von Abraham und Rebekka Asch, die 1834 in Posen eingebürgert wurden. Johanna wurde in Posen geboren und war verheiratet mit einem Herrn Zoellner. Nachfahren der Familie lebten später u.a. in Berlin und emigrierten in die Niederlande. Dem Jüdischen Museum schenkten sie diese Tasse und Untertasse zusammen mit Dokumenten und Fotos aus der Familiengeschichte.

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