Chinesisch beschriftete Metalltafel aus dem Nachlass des Arztes Dr. Fritz Gustav Rosenthal (gest. 1951)

2003/11/2
Alltagskultur
Metall Kupfer versilbert
Harbin/Mandschurei 1934 bis 1950
Höhe: 1.7 cm Breite: 20.2 cm Tiefe: 17.4 cm
Vorderseite: in der chinesischen Inschrift geht es um gute Wünsche für Dr Rosenthal und seine Anerkennung als guter Arzt usw.
Schenkung von Heinz Jürgen (Georgii) Klunder
Silberfarbene Metallplatte mit chinesischer Inschrift.

Die eigentliche Platte mit der Inschrift in der Mitte ist links, oben und rechts von ausgestanzten Schmuckelementen umgeben (links, oben und rechts Laub und Blüten, oben zusätzlich ein Vogel mit nach unten geneigtem Kopf und gespreizten Flügeln).
Die Schriftzeichen sind eingeprägt (in der Mitte vier große: jeweils zwei nebeneinander; daneben kleine: links in zwei Reihen, rechts in einer Reihe, jeweils von oben nach unten).

Dr. Fritz Rosenthal praktizierte seit 1925 als Assistent an verschiedenen Berliner Krankenhäusern. 1933 flüchtete er zunächst nach Paris, von dort 1934 weiter ins chinesische Harbin, wo er seinen Beruf weiter ausübte. 1949 ging er mit seiner Frau Tamara, die er 1937 geheiratet hatte, nach Israel und lebte dort bis zu seinem Tod in der Nähe von Haifa.

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