Chinesisch beschriftete Metalltafel zur Hochzeit von Dr. Fritz Gustav Rosenthal (1901-1952) und Tamara Gräfin Melusova (1911-2002)

2003/11/3
Alltagskultur
Metall, Holz, Lack, Messing
Harbin/Mandschurei 1937
Höhe: 1.3 cm Breite: 11.6 cm Tiefe: 15.6 cm
Vorderseite: die chinesische Inschrift lautet in etwa: "Die besten Wünsche zur Hochzeit von Dr Rosenthal mit Tamara Gräfin Melusova".
Schenkung von Heinz Jürgen (Georgii) Klunder
Messingfarbene wappenähnliche Metallplatte mit chinesischer Inschrift, auf Holztafel montiert. Im oberen Drittel links und rechts Schlitze.

Vorderseite: Vier senkrecht angeordnete Schriftzeichen, darüber Zweig mit Laub und großer Blüte in der Mitte, konvex geprägt. Offenbar war die Abbildung koloriert, es finden sich rote, gelbe, grüne und weiße Farbreste. Die Platte ist in der unteren Hälfte mit einer Schraube und einer eckigen Unterlegscheibe an der Holztafel befestigt. Diese ist dunkelviolett lackiert, sie bildet ringsum einen etwa anderthalb Zentimeter breiten Rahmen; zwei Bohrlöcher auf der Rückseite.

Dr. Fritz Rosenthal praktizierte seit 1925 als Assistent an verschiedenen Berliner Krankenhäusern. 1933 flüchtete er zunächst nach Paris, von dort 1934 weiter ins chinesische Harbin, wo er seinen Beruf weiter ausübte. Seine künftige Frau Tamara, gebürtig aus Harbin lernte er 1934 dort kennen. Die beiden heirateten 1937 und verliessen die Stadt 1949 Richtung Israel.

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