Zeugnis der Schule der Israelitischen Synagogengemeinde (Adass-Isroel) für Martin Hauser

2000/235/4
Archiv
Urkunde
Papier, Tinte
Berlin 1920
Höhe: 33.2 cm Breite: 23 cm
Schenkung von Martin Hauser
Vordruck, handschriftlich ausgefüllt

Schulzeugnis der Israelitischen Synagogengemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin für Martin Hauser
Unterschrift des Klassenlehrers David und des Vaters Pinkas Hauser
Unter Bemerkungen ist eingetragen: "Das Betragen dürfte besser sein." Unter den Zensuren folgende Einträge: "Gelobt: 1 Mal. Getadelt: 2 Mal."

Bei Gründung der Schule befanden sich die Unterrichtsräume im Gemeindehaus Artilleriestraße 31. Für Schüler aus dem westlichen Teil der Stadt wurden, um lange Schulwege zu vermeiden, in Charlottenburg in der Wielandstraße Parallelklassen errichtet, die 1926 in die Wullenweberstraße verlegt wurden. Bereits 1924 erwarb die Gemeinde ein Atelierhaus im Siegmundshof 11 im Bezirk Tiergarten. Die gesamte Schule und eine Synagoge wurden dort untergebracht.



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Mär 13, 2015
Helmut P. Hagge
Martin Hauser ist 1933 nach Palästina gegangen und schloss sich 1935 der Haganah an. Im Jahre 1992 erschienen seine Tagebuchaufzeichnungen in der Bundeszentrale für politische Bildung: Wege jüdischer Selbstbehauptung. Ich habe Hauser 1978 in Hamburg und Im Jahr darauf in Israel getroffen. Ich bin sicher, dass das Zeugnis Martin Hauser meint.

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