Zeugnis der Schule der Israelitischen Synagogengemeinde (Adass-Isroel) für Martin Hauser

2000/235/7
Archiv
Urkunde
Papier, Tinte
Berlin 27.4.1927
Höhe: 30.1 cm Breite: 21 cm
Schenkung von Martin Hauser
Vordruck, handschriftlich ausgefüllt; mit Stempel

Schulzeugnis (Abgangszeugnis) des Realgymnasiums der Israelitischen Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) in Berlin für Martin Hauser
Sophien-Realgymnasium Berlin und handschriftlichem Vermerk: "Hauser hat die Aufnahmeprüfung für Obertertia eines öffentlichen Realgymnasiums nicht bestanden." Unterschrift des Klassenlehrers Dr. Baer; Unterschrift des Vaters fehlt. Unter Bemerkungen: " H. bleibt in U III (Konferenzbeschluss vom 6. April 27)".
Dem Realgymnasium der Gemeinde Adass Isroel war es erst ab 1929 gestattet, Abiturprüfungen abnehmen.

Bei Gründung der Schule befanden sich die Unterrichtsräume im Gemeindehaus Artilleriestraße 31. Für Schüler aus dem westlichen Teil der Stadt wurden, um lange Schulwege zu vermeiden, in Charlottenburg in der Wielandstraße Parallelklassen errichtet, die 1926 in die Wullenweberstraße verlegt wurden. Bereits 1924 erwarb die Gemeinde ein Atelierhaus im Siegmundshof 11 im Bezirk Tiergarten. Die gesamte Schule und eine Synagoge wurden dort untergebracht.




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