Erkennungsmarke von Fritz Stein (1891-1945) aus dem Ersten Weltkrieg

2007/131/5
Alltagskultur
ca. 1914 bis 1916
Höhe: 5 cm Breite: 7 cm Tiefe: 0.01 cm
Fritz Stein / Freiburg i.Br. / 31. 12. 91. / JR. 113 42 K. 384.
Erkennungsmarke für Fritz Stein aus dem Ersten Weltkrieg. Eisenblech; Buchstaben u. Ziffern mit Stempel eingeschlagen

Ovale, flache Plakette, oben zwei runde Löcher, daran befestigt eine schwarz-weiß-rote Kordel zum Umhängen. Die Beschriftung (siehe Inschrift) befindet sich auf der Plakette. Sie nennt den Namen und das Geburtsdatum, den Geburtsort sowie die Einheit, in der er diente.

Fritz Stein meldete sich als Kriegsfreiwilliger zum 1. Weltkrieg Bei seiner Entlassung im Jahr 1918 war er Leutnant der Reserve. Mit seiner Frau Rosa, geb. Grünbaum emigrierte er im April 1939 in die Niederlande. Nach der deutschen Besetzung wurde das Paar 1944 in das Lager Westerbork und von dort nach Theresienstadt deportiert. Rosa Stein überlebte und zog nach Frankreich. Ihren Mann deportierten die Nationalsozialisten von Theresienstadt nach Auschwitz und Dachau. Dort starb er im März 1945, kurz vor der Befreiung des Lagers durch amerikanische Truppen.

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