Verwarnung für die Zwangsarbeiterin Ingeborg Bossack (1923-1942?)

2010/161/2
Archiv
Postmitteilung
Papier, Kopierstift
Berlin 9.1.1941
Höhe: 29.7 cm Breite: 20.9 cm
Schenkung von Peter Scholz
Durchschlag, maschinenschriftlich, formlos, handschriftliche Vermerke.

Ingeborg Bossack wird wegen eines unentschuldigten Fehltages verwarnt und mit einer Geldbuße von einem halben Tagesverdienst belegt. Handschriftliche Vermerke deuten darauf hin, dass 1,80 RM am 23.01.1940 einbehalten worden sind. Ingeborg Bossack arbeitete in der geschlossenen "Juden-Abteilung" 133 im Elmowerk.
Am am 09.12.1942 wurde Ingeborg Bossack nach Auschwitz deportiert und ermordet. Mit ihr starben ihre Mutter, ihr jüngerer Bruder Hans und die bereits verheiratete Schwester Beatrice Goldstein.

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