Verwarnung für den Zwangsarbeiter Hans Goldmann (1922-1943?)

2010/161/14
Archiv
Postmitteilung
Papier, Kopierstift, Stempelfarbe
Berlin 8.6.1942
Höhe: 21 cm Breite: 14.9 cm
Schenkung von Peter Scholz
Durchschlag, maschinenschriftlich, handschriftliche Vermerke des Personalbüros.

Hans Goldmann wird wegen unbefugten Entfernens aus seiner Abteilung (134) verwarnt und mit einer Geldbuße von 3 RM belegt. Androhungen von härteren Strafen im Wiederholungsfall. Vermerk über den Abzug der Strafe. Den Herren Liesmann und Resenberger zur Kenntnis gegeben, stammt aus dem Büro von Dr. Buschenhagen. Die Familie von Hans Goldmann war zu dieser Zeit bereits seit drei Monaten nach Piaski deportiert. Offensichtlich hatte sich die Fa. Siemens doch entschieden Hans Goldmann für die Arbeit zu reklamieren.

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