Sammlung Familie Intrator

Konvolut/133/0
Freiburg, Berlin, Zbaszyn, New York u.a. 1898 bis 1967
Schenkung von Joanne Intrator
Die Sammlung enthält zahlreiche Lebens- und Emigrationsdokumente, Korrespondenz sowie Fotografien der Familie Intrator. Besonders umfangreich ist die Familienkorrespondenz. Gerhard Intrator, der 1937 in die USA emigrierte, empfing diese von in Deutschland zurückgebliebenen Verwandten, sowie von Familienangehörigen, denen die Emigration gelang. Von besonderer Bedeutung sind hier die Briefe von Max Karp aus dem Lager Zbaszyn, in denen er detailliert über seine Ausweisung aus Deutschland im Zusammenhang mit der so genannten Polenaktion und über die Umstände im Auffanglager berichtet. Die Briefe von Leo Intrator und Alfred Intrator dokumentieren die Schwierigkeiten der Emigration nach Großbritannien. Die Briefe von Jacob und Rosa Intrator an ihren Sohn Gerhard spiegeln zum einen die Situation zwischen 1937 und 1943 in Deutschland wieder, zum anderen die persönlichen Schwierigkeiten bei einer Auswanderung im Alter. Die Sammlung dokumentiert außerdem den Ausschluss Gerhard Intrators aus dem Justizdienst aufgrund des "Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums", seine Emigration in die USA sowie die Bemühungen um eine Auswanderung seiner Eltern Jacob und Rosa Intrator.

Der digitalisierte Bestand ist über den Link zum DFG-Viewer einsehbar.

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