Reproduktion: Das Gebetbuch von Walter Frankensteins Urgroßvater

2010/255/1
Fotografische Sammlung
digitale Bilddatei
Rischon LeZion Reproduktion des Originals von ca. 1970 bis 1980
Schenkung von Leonie und Walter Frankenstein
Fotografie (farbig), Querformat, digitale Reproduktion.

Die Aufnahme zeigt ein Gebetbuch mit deutscher und hebräischer Schrift, das aufgeschlagen auf einem Tisch steht. Am linken Bildrand ist ein Teil eines Stuhls zu sehen und am rechten Bildrand eine Schüssel mit Orangen.
Beschriftung auf der aufgeschlagenen Seite: "[hebräische Schrift] / geboren den 29 September / 1839 // [hebräische Schrift] / geborenen den 12 April 1844. // Laura geboren den 14ten / Maerz 1847. Nachmit- / tags 14 Uhr / [hebräische Schrift] / Julius geboren den / 30.03.1854. Abend / 7 Uhr / Martin Frankenstein / Flatow".

Verzeichnet sind hier die Geburten von Walter Frankensteins Großvater Mosche Frankenstein sowie von dessen Geschwistern. Das Buch befand sich bei Walter Frankensteins Bruder Martin. Es ist jedoch nicht erhalten geblieben.

Anmerkung v. Walter Frankenstein:
"Dies ist die Seite aus einem Gebetbuch, das dem Großvater meines Vaters gehörte, mein Urgroßvater hat es geschrieben: die Frankensteins in Bischofsburg, Ostpreußen, stehen da verzeichnet, Bruder und Schwester meines Vaters, wann sie geboren sind, der Vater meines Vaters und dessen Geschwister. Sie mussten für die Synagoge hebräische Gebetbücher lesen können. Wenn du die Seite betrachtest, das erste, was ich gemerkt habe, ist, dass bei allen Söhnen, wenn sie geboren wurden, hebräisch und deutsch geschrieben wurde, aber nicht bei der Tochter, da steht es nur auf deutsch, das Mädchen war der hebräischen Sprache nicht würdig. Der Mosche, der hier steht, ist Vater des Vaters."

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