Tischglocke aus dem Haushalt der Familie Schwersenzer

2011/168/3
Alltagskultur
Messing, versilbert
Deutschland ca. 1881 bis 1910
Höhe: 13 cm Durchmesser: 75 cm
auf der Flanke: DIE KAISERGLOCKE HEISS ICH / DES KAISERS EHREN PREIS ICH / AUF HEIL'GER WARTE STEH ICH // DEM DEUTSCHEN REICH ERFLEH ICH / DASS FRIED UND WEHR / IHM GOTT BESCHEER
Schenkung von Daliah Schwersenzer
Tischglocke; es handelt sich um eine Miniatur der sogenannten "Kaiserglocke" aus dem Kölner Dom;
Glocke mit getrepptem Wolm; darüber sind auf der Flanke zwei wappenartige Abbildungen zu sehen, eine davon besteht aus einem bekrönten Reichsadler, die andere zeigt den Heiligen Petrus mit Schlüssel, den Schutzpatron des Kölner Doms. Über den Wappen befindet sich jeweils einer der beiden Sprüche. Bei dem ersten Spruch wird jede Zeile von Tatzenkreuzen flankiert. Der zweite Spruch wird mittig von einem Wappen mit Kreuz geteilt. Die Krone der Glocke besteht aus vier dickbackigen Puttenköpfen, die jeweils einer Himmelsrichtung zugewandt sind. Die darüber befindliche Spitze ist abdrehbar. Der tropfenartige Glockenklöppel ist an einem bogenförmigen Haken befestigt.

Vermutlich stammt die Glocke aus dem Haushalt von Bernhard Schwersenzer (geb. 1848), Pferdehändler und Fleischermeister aus Tremessen.

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