Sammeldatensatz: Kaffee- und Teeservice aus dem Besitz der Familie Elkan

Krister Porzellan Manufaktur

VAR 97/500/0/1-21
Alltagskultur
Porzellan, bemalt
Waldenburg/Schlesien 1840 bis 1895
unten: KPM
Schenkung von Herbert und Elisabeth Simon
21 Teile eines Kaffee- und Teeservice, bestehend aus einer Kaffee- sowie einer Teekanne, einem Milchkännchen, einer Zuckerdose, acht Tassen sowie neun Untertassen (Abbildung leicht abweichend).

Golden-blaue Farbgebung; Stempel mit Signatur jeweils auf der Unterseite der Einzelteile.

In der Berliner Familie Elkan war das Service als "Judenporzellan" aus der Königlichen Porzellanmanufaktur Berlin überliefert. Dabei handelt es sich um eine Familienlegende - das Porzellan stammt aus der schlesischen Porzellanmanufaktur Krister, deren Marke der von KPM Berlin zum Verwechseln ähnlich war. Vermutlich wurde das Service zur Hochzeit von Olga Marcuse und Georg Elkan ca. 1895 angeschafft. Deren Tochter, Martha Simon geb. Elkan, nahm das Service 1939 in die Emigration nach Chile mit. Ihre Mutter Olga und ihr Bruder Theodor Elkan blieben in Berlin zurück, wurden deportiert und sind umgekommen.

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