Schreiben des polnischen Konsulats an Familie Eisenschmidt betr. der Gründe ihrer Ausweisung aus Apolda

2007/20/42
Archiv
Postmitteilung
Papier
Lipsk 9.11.1933
Höhe: 29.8 cm Breite: 21 cm
Schenkung von Therese Flesch
Ein Blatt, Hochformat. Maschinenschriftlich verfasst.

Die Familie Eisenschmidt (im Dokument Ajzenschmidt) kehrte nach ihrer Ausweisung aus Apolda nach Berlin zurück, von wo aus sie, nach einer weiteren Ausweisung, im November 1934 mit ihrer Familie nach Palästina auswanderte.

Die Familie musste die Stadt verlassen, da bei einer Hausdurchsuchung angeblich belastende Druckschriften gefunden wurden. Max Eisenschmidt wurde verdächtigt, Kommunist zu sein. Wahrscheinlicher ist es, das der Stadtvorstand einen Vorwand suchte, die Familie aus Apolda zu vertreiben.

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