Schriftlicher Widerruf der Aufenthaltsgenehmigung für Rojsa Eisenschmidt (1892-1978) durch den Stadtvorstand Apolda

Balke, Max Trummler

2007/20/152
Archiv
Postmitteilung
Papier, Stempelfarbe
Apolda 3.5.1933
Höhe: 29.6 cm Breite: 21 cm
Schenkung von Therese Flesch
Ein Blatt, Hochformat. Maschinenschriftlich verfasst und mit Stempel und Unterschrift versehen.

Rose Eisenschmidt (im Dokument Rojza Aizenschmidt) musste mit ihrer Familie die Stadt verlassen, da ihr Mann Max verdächtigt wurde, Kommunist zu sein. Wahrscheinlicher ist es, das der Stadtvorstand einen Vorwand suchte, die Familie aus Apolda zu vertreiben.


Das Schreiben ist mit dem Stempel versehen. "Wer behauptet Deutschland sei am Krieg Schuld, lügt. Diese Lüge ist die Wurzel unserer Not."

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