Ehevertrag (Ketubba) zwischen Heinz Gottschalk (1902-1987) und Liselott Gottschalk geb. Feilchenfeld (1909-2006)

2006/112/26
Archiv
Urkunde
Papier, Tinte
Berlin 27.8.1933
Höhe: 33.7 cm Breite: 21.2 cm
Über dem eigentlichen Text handschriftlich mit Tinte: "Heinz Gottschalk / Liselotte Feilchenfeld / Berlin 27. August 1933"
Schenkung von Ronit Vered
Ein Blatt, Vordruck, handschriftlich ausgefüllt, in hebräischer Schrift.

Zehn Tage nach der standesamtlichen Hochzeit fand am 27. August 1933 die religiöse Trauung von Heinz Gottschalk und Liselott Gottschalk geb. Feilchenfeld statt. Rechtsgültig wurde die Ehe durch das Aufsetzen und Unterschreiben dieses jüdischen Ehevertrags, der Ketubba.
Der in Aramäisch abgefasste Text folgt einem seit Jahrhunderten unveränderten Wortlaut und regelt die Pflichten und die Verantwortung des Bräutigams gegenüber der Braut während der Ehe und nach seinem Tod.
Handschriftlich eingetragen wurden das Datum der Eheschließung, die Namen von Bräutigam und Braut, die von beiden Seiten in die Ehe eingebrachten Geldsummen und die Unterschriften von zwei Zeugen, durch die die Urkunde ihre Gültigkeit erhielt.

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