Projektil aus einer Schussverletzung von Hermann Buxbaum (1888-1971)

2012/308/1
Alltagskultur
21.10.1916 Tag der Kriegsverwundung 1916
Höhe: 3 cm Durchmesser: 0.5 cm
Schenkung von Henry Butler
Silberfarbenes Rundkopfgeschoss; zylindrische Form mit rundem Kopf; mehrere schräg verlaufende Kerben; Deformierung im unteren Bereich.

Am 21. Oktober 1916 wurde der Kriegsfreiwillige Hermann Buxbaum (1888-1971) bei Gefechten verwundet und kam zunächst in das Feldlazarett in Rucar (Rumänien), von wo aus er in ein Kriegslazarett überstellt wurde. Dort wurde ihm das in seinem Körper steckende Projektil entfernt.

Für seine militärischen Verdienste wurde er mehrfach ausgezeichnet: Er erhielt im Dezember 1916 das Bayerische Militär-Verdienst-Kreuz II. Klasse mit Krone und Schwertern, im Juli 1918 wurden ihm das Eiserne Kreuz II. Klasse und das Verwundetenabzeichen verliehen.

Das Projektil gehört zu einem größeren Konvolut von Dokumenten, Fotografien und Objekten, die das Leben der aus Würzburg stammenden Familie Buxbaum über drei Generationen hinweg beschreiben. Hermann Buxbaum und seine Frau Lilly nahmen diese Dinge 1938 mit in die Emigration nach England, von dort 1943 mit in die USA.

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