Feldpostkarte von Rudolf Birnbaum (1885-1970) an seine Frau Käthe: Die zerstörte Kirche von St. Baussant

Verlag Willy Koehler, Rudolf Birnbaum (1885 - 2.1970)

VAR 87/8/1/009
Fotografische Sammlung
Postmitteilung
Fotografie, verso: Tinte
Metz: Willy Köhler Datum des Textes 10.9.1915
Höhe: 13.8 cm Breite: 8.8 cm
o.l. (im Druck): " St. Baussant. Die Kirche"
l. (hs. mit Tinte schwarz)://"10/9.15. / Liebe Käthe! Empfing gestern Deine / Packetchen 52 w. 53 u. konnte ich mich, / da ich dienstfrei bin, dem Inhalt sehr / widmen. Von Hause bekam ich ebenfalls / ein Packetchen mit schönem Kuchen, allerlei / A[.], wodurch ich so nicht an die Feiertage / erinnert wurde. Von Jakobsohn erhielt ich auch / leckre Schokolade, sodass ich in den Packetchen wieder / den Record schlug.- Aus Hamburg wird / Dir ein Büchslein von Marcel Salzer per / Nachnahme zugehen u. bitte ich Dich, dasselbe / mir dann zuzusenden. / Herzl. Grüsse u. Küsse Dein Rudolf"// M. (im Druck)://" Nr. 150 Verlag Willy Koehler, Metz. Genehmigte Originalaufnahme."// r.o. (hs. mit Tinte schwarz)://"Birnbaum 5 Armeepr. 9 Div. / 7. König Gren R 12 Comp"// r.u. (hs. mit Tinte schwarz)://" Frau / Käthe Birnbaum / Berlin N / Danzigerstr. 8 "// m. (Stempel blau)://" 12 Kompagnie / Grenadier-Regt. König Wilhelm I. / (2. Westpr.) Nr. 7"// r.o. (Stempel schwarz)://" K.D: Feldpostexp. / 17.9.15.12-1N / der 9. Inf. Div"//
Schenkung von Ilse Mandelbaum
Fotografie (s/w), Hochformat, als Feldpostkarte gelaufen.

Die Aufnahme zeigt eine völlig zerstörte Kirche. Lediglich der Kirchturm steht noch, ist aber ebenfalls stark beschädigt. Rechts an den Turm schließt sich das Kirchenschiff an, von dem noch ein Teil des Dachgebälks zu sehen ist. Auf den Trümmern wachsen bereits Bäume. Im Vordergrund ist ein Weg zu sehen der an der Kirche vorbeiführt. Auf der linken Bildhälfte ist ein Gemäuer zu sehen.

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