Pessach-Haggadah aus den Familie Salomon, Aron und Stern

Wolf Heidenheim Buchdruckerei W. Heidenheim

2014/44/0
Archiv
Buch
Papier, Tinte, Bleistift, Leder
Rödelheim: Druck u. Verl. von J. Lehrberger & Comp. 1848
Höhe: 20 cm Breite: 12 cm zugeklappt gemessen; aufgeschlagen = 20 x 23,5 cm
Erzählung von dem Auszuge Israels aus Egypten an den beiden ersten Pessach-Abenden (Seder haggadah sel Pesah), deutsch und hebräisch, übersetzt von Wolf Heidenheim, 64 Seiten.

Auf den beiden Innenseiten des Buchdeckels befinden sich handschriftliche Eintragungen aus einem Zeitraum über mehrere Jahre mit den Namen der Anwesenden an den acht Sederabenden zwischen 1886 und 1904.
Im Kern hat man es mit den drei verwandten Familien Aron, Salomon und Stern zu tun. Der Erstbesitzer der Haggada, der 1818 im rheinischen Nickenich geborene Joseph Salomon, gab das Buch an seinen 1848 in Aachen geborenen Sohn Rudolph weiter, der später in Berlin Mitinhaber einer mechanischen Trikot-Weberei wurde. In der Wohnung Hallesches Ufer 3/4, die er mit seiner aus Siegburg stammenden Frau Lina geb. Stern bewohnte, fanden die Seder-Abende in den Jahren 1886 bis 1888 statt. In den Jahren 1899 bis 1901 und vermutlich auch 1902 sowie 1904 versammelte man sich in der Wohnung ihrer Nichte Anna Aron und deren Mann Paul in der Hedemannstraße 13/14. An den Sedern trafen sich die Eltern, Geschwister und Kinder von Anna Aron, Geschwister von Rudolph Salomon sowie weitere Verwandte und Freunde, die zum Teil ganz in der Nähe wohnten.

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