Petschaft aus dem Besitz des Bankiers Emil Heymann (1842-1911)

Ferdinand Barbedienne

VAR 97/12/23/001
Alltagskultur
Bronze, monochrom beschichtet
um 1880
Höhe: 13.5 cm Breite: 4.1 cm Tiefe: 3 cm
Im Kragen: F. BARBEDIENNE
unten, spiegelverkehrt, ineinanderverschlungen: "EH"
Bronzefarbene Petschaft in der Gestaltung einer Menelaosbüste auf einem hohen, aufwendig gestalteten Sockel als Schaft. Auf den Seiten des Sockels liegt sich gegenüber das Motiv des Medusenkopfes mit floralen Ornamenten. Auf den anderen beiden Seiten sind ein Weintrauben pflückender Jüngling und eine antikisch gekleidete Frau unter einer Weinranke. Rückseitig der Büste, unterhalb des Kragens, Signatur des Herstellers.

Emil Heymann war seit 1858 im Berliner Bankhaus Meyer-Cohn tätig, zunächst als Lehrling, später als Geschäftspartner. Seine Frau Bertha stammte aus der Bankiersfamilie Meyer-Cohn. 1911 wurde Kommerzienrat Heymann im Erbbegräbnis auf dem Jüdischen Friedhof Schönhauser Allee beigesetzt.

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