Brief von Julius Weinberg (1884-1918) an seinen Bruder Benno (1878-1929)

Julius Weinberg (1.9.1884 - 11.3.1918)

2005/146/75
Archiv
Postmitteilung
Papier, Tinte
vermutlich Frankreich o.D. 1915 bis 1918
Höhe: 28 cm Breite: 22.5 cm
Schenkung von Ralph Wagner
Handschriftlicher Brief mit Bleistift von Julius Weinberg an seinen Bruder Benno.

Julius bedankt sich für den zuletzt erhaltenen Brief und fragt seinen Bruder zunächst, warum dieser ihm Vorwürfe mache. Er hätte doch zwei Briefe und eine Karte sowie die Zeitung an ihn gesandt. Er wundert sich darüber, dass sein Bruder ihm keine Bestätigung geschickt habe. Im Übrigen sei er sehr dankbar für die an ihn gesandten Pakete und habe sich darüber immer sehr gefreut. Julius schreibt, dass Tael (oder: Jael) nicht ins Feld muss, da er bei der Garnisonsverwaltung angestellt worden sei. Schließlich bedauert Julius, dass Benno wohl ins Feld müsse und rät ihm, sich zunächst krankschreiben zu lassen. Ohnehin hätten mittlerweile alle Männer die "Nase voll". Anbei sendet er ihm wieder Ansichtskarten und bittet von jeder Sorte welche nachzumachen. Zudem bittet er um Zigaretten und richtet schließlich Grüße aus.

Wissen Sie mehr zu diesem Objekt?
Haben Sie vielleicht einen Fehler gefunden?

Schreiben Sie uns:

Nach oben springen