Sammlung Familie Gumbinner

Konvolut/400/0
Berlin, Wittenberge ca. 1770 bis 1947
Schenkung von Andrea und Stephan Warner
Die Sammlung enthält Dokumente und Fotografien der Familie Gumbinner in Berlin. Urkunden aus den Jahren 1770 bis 1819 dokumentieren die bürgerlichen Schutzprivilegien der Bankiers Salomon Moses Levy (gest. 1778) und Daniel Salomon Levy (1757-1813) sowie seines Schwiegersohns Julius Moses Gumbinner (1780-1857). Vereinzelte private Dokumente geben Auskunft zu dem Journalisten Dr. Solly Gumbinner (1817-1888). Der größte Teil der Sammlung dokumentiert die Ausbildung und die berufliche Laufbahn des Amtsrichters Dr. Rudolf Gumbinner (1853-1937). Darüber hinaus enthält die Sammlung zahlreiche Fotografien, die aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis 1930 datieren. Darunter sind Porträtaufnahmen der Familien Gumbinner und Deicke sowie Urlaubsfotos von Rudolf Gumbinner. Der zweite Schwerpunkt der Sammlung liegt auf dem Nachlass des Schauspielers, Regisseurs und Hörspiel- und Bühnenautors Rudolf Gumbinner II, genannt Rolf Gunold (1884-1949). Hierzu gehören Typoskripte und Zeitungsausschnitte, die Rolf Gunolds Karriere dokumentieren. Darunter sind einige Originaltyposkripte der frühesten Rundfunkhörspiele in deutscher Sprache. Dokumente ab 1933 belegen seine Bemühungen um Unterstützung beim Amtsgericht Berlin und der Reichstheaterkammer und seine beruflichen Tätigkeiten nach der Auferlegung des Berufsverbots. Darüber hinaus gibt es in der Sammlung Korrespondenzen und weitere Unterlagen zu persönlichen Beziehungen Rolf Gunolds sowie Unterlagen zu genealogischen Forschungen zu den Familie Itzig / Helfft aus Berlin sowie der Familie Deicke aus Braunschweig.

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