Die leeren Zimmer. Aus dem Zyklus "Von Welt zu Welt"

Uriel Birnbaum (1894 - 1956)

2015/657/5
Kunst
Tusche, Pinsel auf Papier
Wien (?) 1919 bis 1920
Höhe: 53 cm Breite: 42 cm Bezieht sich auf Passepartoutmaß. Motivmaß (an Rändern von Kartonrahmen überklebt)
u.l. (im Bild): "Uriel"
u.m. (auf Passepartout, weiß eingeprägt): "Die leeren Zimmer"
o. mittig (Bleistift): ""Die leeren Zimmer" // von // Uriel Birnbaum aus dem Cyclus: // Von Welt zu Welt // Wien 1920 // Tuschemalerei" mittig (Bleistift): [durchgestrichen:] "82"
Regina Thiele / Jens Brokfeld: Selbstrefelxion zwischen Kunst und Glauben. Die Uriel Birnbaum-Sammlung - der "Seelen-Spiegel" eines vergessenen Künstlers und Poeten, in: Irene A. Diekmann / u.a.: "... und handle mit Vernunft". Beiträge zur europäisch-jüdischen Beziehungsgeschichte, Hildesheim 2012, S. 634. Kurze Selbstbiographie, erscheinen in: Menorah. Illustrierte Monatsschrift für die jüdische Familie, Mai 1924 (Heft-Nr.5), S. 16.
Farbige Tuschemalerei im Hochformat, in ein Passepartout montiert. Auf braunem Erdboden deuten blaue Wände und Decken dreidimensionale Räume an, die durch rechteckige Öffnungen miteinander verbunden und labyrinthartig angeordnet sind. Im Hintergrund läuft eine menschliche Figur hastig durch die Räume als würde sie fliehen.

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